Was ein Mitarbeiter über das Gehalt hinaus kostet
Das Gehalt ist nur ein Teil dessen, was ein Mitarbeiter kostet. Der Arbeitgeberanteil an den vier Sozialversicherungen und die aufzubauende Rückstellung für die Abfindung müssen hinzugerechnet werden, bevor die Zahl die Wirklichkeit abbildet. Dieser Rechner summiert Jahresgehalt, Arbeitgeberbeiträge zur Sozialversicherung und die Abfindungsrückstellung.
2026 zahlt der Arbeitgeber 4,75 Prozent zur staatlichen Rentenversicherung, 3,595 Prozent zur Krankenversicherung plus den daran gekoppelten Pflegeversicherungsbeitrag, die Beschäftigungsversicherung und die Arbeitsunfallversicherung mit einem je nach Branche unterschiedlichen Satz. Zusammen sind das rund zehn bis zwölf Prozent des Gehalts, in riskanteren Branchen mehr.
Das koreanische Recht schreibt für Beschäftigte mit mindestens einem Jahr Betriebszugehörigkeit mindestens dreißig Tage Durchschnittslohn pro Dienstjahr vor. Gezahlt wird beim Ausscheiden, die Kosten entstehen aber jährlich – realistisch ist es daher, pro Jahr ein Monatsgehalt zurückzulegen.
Was Personalbudgets auslassen
Ein Vertrag, der das Jahresgehalt durch zwölf teilt, ergibt eine andere Gesamtsumme als einer mit dreizehn Zahlungen samt Bonus. Weicht die Zahl der Zahlungen von zwölf ab, verschiebt sich auch die Basis für Sozialversicherung und Abfindung – die Vertragsstruktur muss daher zuerst feststehen.
Urlaubsabgeltung und Überstunden sind hier nicht enthalten. Nicht genommener Urlaub muss ausbezahlt werden, und Betriebe mit fünf oder mehr Beschäftigten schulden für Überstunden, Nacht- und Feiertagsarbeit das 1,5-Fache des Lohns. Je nach Schichtmodell kann das mehr als zehn Prozent des Gehalts ausmachen.
Auch Gewinnung und Bindung von Personal kosten Geld. Stellenanzeigen und Zeit für Vorstellungsgespräche, Ausstattung und Arbeitsplatz sowie Produktivitätsverluste während der Einarbeitung tauchen nie in der Lohnabrechnung auf, werden aber tatsächlich ausgegeben. Sie gehören in jede Entscheidung über eine zusätzliche Stelle.