Drei progressive Stufen ergeben die Rechnung
Stromrechnungen für Haushalte setzen sich aus einem Grundpreis und progressiven Arbeitspreisen zusammen: außerhalb der Sommermonate 120 Won pro kWh bis 200 kWh, 214,6 bis 400 und 307,3 darüber.
Nur der Verbrauch innerhalb jeder Stufe wird zum höheren Satz berechnet. Bei 350 kWh werden die ersten 200 mit 120 und die nächsten 150 mit 214,6 abgerechnet, was 56.190 Won ergibt – nicht 350 kWh zu 214,6.
Hinzu kommen der Grundpreis, eine Klimaabgabe von 9 Won pro kWh und ein Brennstoffkostenausgleich von 5 Won pro kWh, dann 10 % Mehrwertsteuer und 2,7 % für den Fonds der Elektrizitätswirtschaft auf die Gesamtsumme.
Warum etwas mehr Verbrauch viel kostet
Der progressive Tarif wird oft so missverstanden, als gelte er für den gesamten Verbrauch. Wer 400 kWh überschreitet, zahlt für die früheren Einheiten nicht nachträglich mehr; weil der höchste Satz aber das 2,5-Fache des ersten beträgt, macht sich der Anstieg deutlich bemerkbar.
Viele sparen im Sommer unnötig, weil sie nicht wissen, dass die Stufen dann breiter werden: Im Juli und August reicht Stufe eins bis 300 kWh und Stufe zwei bis 450.
Die tatsächliche Rechnung weicht hiervon ab, weil die Ablesezyklen nicht mit den Kalendermonaten übereinstimmen und sich der Verbrauch so auf zwei Abrechnungszeiträume verteilen kann.